Murg –
Heimat von Sabine Spitz
und Tor zum Hotzenwald

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Als die Mountainbikerin Sabine Spitz am 23. August 2008 jubelnd ihr Rad hoch über den Kopf riss und durch das Ziel der Pekinger Cross-Country-Strecke lief, knallten in vielen Murger Häusern die Sektkorken. Die im Ortsteil Niederhof beheimatete prominente Mitbürgerin hatte es geschafft: Gold bei Olympia!

Dass die an der Sonnenterrasse des Hochrheins lebende Radsportlerin großartige Erfolge feiert, hängt vielleicht auch ein klein wenig mit der geografischen Lage Murgs zusammen. Die Ortsteile des erstmals 1260 als Murgon urkundlich erwähnten Dorfes weisen immerhin eine Höhendifferenz von über 500 Metern auf. Da muss kräftig in die Pedale getreten werden, wenn der Radler vom Hauptort Murg nach Hänner, Niederhof oder Oberhof gelangen möchte.

Auch Wanderer kommen in Murg auf ihre Kosten. Murg ist die „untere“ Einstiegsstation für den Murgtalpfad, der den Wasserlauf bis hinauf zu seiner Quelle beim Herrischrieder Ortsteil Wehrhalden begleitet. Murg ist das Tor zu einem einzigartigen Wanderparadies, das die Flusslandschaft des Hochrheins mit den Höhenlagen des Hotzenwaldes verbindet.

Das einst zum Säckinger Stift zählende Dorf ist nach der Hauensteiner Murg benannt, ein 22 Kilometer langes Schwarzwaldflüsschen, das
unweit des Murger Rathauses in den Hochrhein mündet und dessen Name auf das keltische Wort Murgo für „schwarzes Wasser“ zurückgeht.

WEITERE INFORMATIONEN

 

Infos über Murg und den Murgtalpfad unter www.murg.de

Tourist-Info im Rathaus Murg | Hauptstr. 52 | 79730 Murg Tel. 07763 930-0 | post@gemeinde-murg.de

Der Murg-Wehra-Rundwanderweg ist eine Initiative der Städte und Gemeinden Todtmoos, Wehr, Bad Säckingen, Murg, Laufenburg, Rickenbach und Herrischied.
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