Laufenburg – Geteilt und doch vereint

wappen_Laufenburg.png

Die „beiden“ Laufenburg (D und CH) zählen zu jenen Städten, die das Schicksal einer Teilung erleiden mussten, aber trotz staatlicher Trennung verbunden blieben. Als Napoleon 1801 die Landkarte Deutschlands neu zeichnete, veränderte sich auch das Leben der Laufenburger. Waren sie bis dahin Untertanen Vorderösterreichs gewesen, so zählte der linksrheinische Teil von nun an zur Schweiz, der rechtsrheinische zu Deutschland.

Gemeinsam blieb ihnen der Rhein, von dem die Stadt ihren Namen erhielt. Laufen wurden einst die Stromschnellen genannt, die der Fluss in den Riegel aus rotem Gneis geschnitten hat. An der schmalsten Stelle war die Schlucht nur 12 Meter breit. Dort wurde eine Brücke gebaut, die Impulse für Laufenburgs Entwicklung gab.

Die Laufenburger lebten vom Rhein. Während die Laufenknechte mutig Boote durch die Stromschnellen steuerten, fingen die Salmenfischer Lachs in Hülle und Fülle. Von der Wasserkraft profitierten auch die Eisenwerke, die bis weit in die Neuzeit hinein Laufenburg zu einer bedeutenden Stätte der Eisenproduktion machten.
Die Wasserkraft wurde dem Laufen jedoch zum Verhängnis. Als um 1900 ein Flusskraftwerk gebaut wurde, sprengte man den gewaltigen Felsriegel. Ein Verlust und Gewinn zugleich, denn die Stromproduktion sorgte für neuen Wohlstand. Doch auch ohne Laufen ist das vom Rhein geprägte Stadtpanorama immer noch überwältigend. Wer am Hochrhein weilt, sollte sich daher einen Besuch „beider“ Laufenburg nicht entgehen lassen.

WEITERE INFORMATIONEN

 

Infos zu Laufenburg unter www.laufenburg.de

Tourismus- und Kulturamt | Hauptstr. 26 | 79725 Laufenburg (Baden) Tel. 07763-806-51 | willkommen@laufenburg-baden.de

Der Murg-Wehra-Rundwanderweg ist eine Initiative der Städte und Gemeinden Todtmoos, Wehr, Bad Säckingen, Murg, Laufenburg, Rickenbach und Herrischied.
©2017 Murg-Wehra-Weg