Herrischried – „Minen Auge
gfallt, Herrischried im Wald“

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Als der alemannische Dichter Johann Peter Hebel einmal den Hotzenwald bereiste und vom Herrischrieder Wirtshaus Tanne aus beobachtete, wie ein hübsches Mädchen Brunnenwasser holte, wurde er zu dem Vers „Minen Auge gfallt – Herrischried im Wald“ inspiriert. Das Wirtshaus mit dem Hotzenmädchen gibt es schon lange nicht mehr, aber Hebels Verse sind geblieben. Damals zählte der Hotzenwald zu den Armenhäusern Deutschlands. Die Dörfer waren überbevölkert, Hunger und Krankheiten beständige Begleiter der Menschen und die harte Arbeit in der Landwirtschaft, an Spinnrädern oder Webstühlen reichte für ein Leben in Würde nicht aus.

Doch die Zeiten haben sich geändert, so dass Hebels Verse inzwischen nicht nur auf die Hotzenwälder Mädchen, sondern auch auf die Gemeinde Herrischried zutreffen. Seit durch die Erschließung des Hotzenwaldes der Tourismus immer mehr aufblühte und zudem viele Menschen im Tal Arbeit fanden, hat sich das Blatt gewendet. Herrischried verfügt nun über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Gasthöfe und Ferienwohnungen, ein Freizeitzentrum mit See und weiteren Attraktionen, die Eissporthalle, Skilifte und Loipen, ausgebaute Wanderwege mit dem Murgtalpfad als Filetstück, ein Hallenbad, das Freilichtmuseum Klausenhof, der Gugelturm und weitere touristische Einrichtungen bieten Besuchern Freizeitmöglichkeiten in Hülle und Fülle. Dass Herrischried staatlich anerkannter Luftkurort ist, rundet das positive Gesamtbild ab. Wie würde Hebel sich freuen, käme er heute nach Herrischried!

WEITERE INFORMATIONEN

 

Infos über Herrischried und seine touristischen Angebote unter www.herrischried.de und www.ruheforscher.de

Hotzenwald Tourist-Info Herrischried | Hauptstr. 28 | 79737 Herrischried Tel. 07764 920040 info@herrischried.de

Der Murg-Wehra-Rundwanderweg ist eine Initiative der Städte und Gemeinden Todtmoos, Wehr, Bad Säckingen, Murg, Laufenburg, Rickenbach und Herrischied.
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